Bilder von den Veranstaltungen

Modernes Editieren

Die Erschließung der archivischen Überlieferungin philologisch und historisch zuverlässigen, kritischen Editionen gehört zu den grundlegenden und wesentlichen Aufgaben der geisteswissenschaftlichen Disziplinen. Im Festvortrag anlässlich des 70. Geburtstages von Dr. Dieter Ising würdigte Dr. Peter Andorfer den ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeiter des Archivs. Dr. Dieter Ising erarbeitete rund 30 Jahre lang Editionen zu Johann Albrecht Bengel, Christoph Oetinger und Johann Christoph Blumhardt.

110 Jahre Ärztliche Mission / 100 Jahre Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus

Das Landeskirchliche Archiv Stuttgart übernahm 2011 den Gesamtbestand des Deutschen Institutes für Ärztliche Mission (Difäm) in Tübingen. Archivalien und Bibliotheksgut sind nun mit Findmitteln erschlossen und somit für die Forschung nutzbar.

Dies fällt mit dem hundertjährigen Jubiläum der Tropenklinik zusammen, was zum Anlass genommen wurde, die Geschichte des Difäms und der Tropenklinik Paul-Lechler in Tübingen mit einer Ausstellung zu würdigen.

 

 

Das Ganze im Fragment

Die Ausstellungseröffnung fand großes Interesse beim Publikum. Noch bis zum 28.10.16 sind die Fragmente der Landeskirchlichen Zentralbibliothek und die Tafeln der Wanderausstellung im Lesesaal von Archiv und Zentralbibliothek zu bewundern.

Die zehn Gebote: Lebensweg?!

Die Bibel versteht die „10 Gebote“, die auch Dekalog genannt werden, als Gottes Wort an den Menschen. Der von Gott in seiner Freiheit angesprochene Mensch ist aufgefordert, Antwort zu geben auf die ihm eröffneten Wegweisungen. Ohne die Grundvorstellung einer verantworteten Freiheit ist der Dekalog nicht zu verstehen.
Der Künstler Dr. Ulrich Barnickel hat zehn Skulpturen geschaffen, die auf der Suche nach einem geglückten Lebensweg dienlich sein wollen. Auf erhellende, manchmal witzig-ironische Weise, zeigt er Annäherungen an Lebensregeln, die ein menschliches Miteinander eröffnen. Zugleich zeigt Barnickel Abgründe auf, die es zu bewältigen gilt, Fixierungen, Brutalität, Verstrickungen.

Bei der Ausstellungseröffnung im kleinen Kreis am 12.4.2016 gab es viel Interessantes zu hören und zu sehen. Im Anschluss konnten zahlreiche Fragen an den Autor und den Künstler gestellt werden und es kamen interessante Gespräche zustande.

Tag der offenen Tür 2016

TAG DER OFFENEN TÜR
in Archiv und Zentralbibliothek der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

Rund 150 Personen kamen am Samstag, 5. März 2016 zum Tag der offenen Tür in die Räumlichkeiten von Archiv und Zentralbibliothek –  darunter viele Kinder, die das speziell für sie vorbereitete Angebot begeistert annahmen.

Der Tag stand unter dem Motto Auswanderung, Flucht, Neubeginn. Familiengeschichte und Mobilität, anknüpfend an das Thema des an diesem Wochenende bundesweit stattfindenden Tag der Archive.
Insgesamt fanden 10 Führungen durch das Haus und die Magazine statt, bei denen die Besucherinnen und Besucher Bestände und Arbeit von Archiv und Bibliothek kennenlernen konnten. Darüber hinaus konnten sie sich beim Entziffern von alten Handschriften helfen lassen oder an einer Lesung aus Tagebüchern einer Auswandererfamilie teilnehmen. Ein Büchertisch zeigte Literatur zu Auswanderung gestern und heute.

Wer an Familienforschung interessiert war, erhielt ausführliche Informationen zum neuen Kirchenbuchportal Archion (www.archion.de), das Kirchenbücher online präsentiert. Die Besucher konnten das Portal selbst ausprobieren und bekamen ihre Funde digital mit nach Hause.

Im Lesesaal war die Ausstellung  Hilfe zum Heim finden. Evangelische Flüchtlingshilfe nach 1945 zu sehen.  Die Bilder von provisorischen Lagern und Berichte über Integrationsmaßnahmen für die Flüchtlinge in der Nachkriegsazeit führten schnell zu angeregten Diskussionen über Problemlage und Weltverantwortung heute.

Mit der Situation von Flüchtlingskindern damals und heute konnten sich die anwesenden Kinder im Rahmen der Ausstellung in einem Quiz befassen. Im Anschluss durften sie einen kleinen Rucksack packen mit der Frage „Was würdest du mitnehmen, wenn du schnell deine Heimat verlassen müsstest?“.  Die Auswahl unter den vielen bereitgestellten Dingen fiel natürlich schwer. Der Stoffhund? Die Federballschläger? Oder lieber doch das Erste-Hilfe-Set und die Taschenlampe?
Großer Andrang war auch beim Basteln von Lesezeichen und dem Erstellen von Familienstammbäumen für Kinder.

Die gute Resonanz hat die Mitwirkenden von Archiv und Zentralbibliothek motiviert, regelmäßig einen Tag der offenen Tür zu veranstalten, um das vielfältige Dienstleistungsangebot zu präsentieren.

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"Lesezeichen im Raum"

Lesezeichen im Raum“ ist ein studentisches Projekt im Rahmen des Wahlmoduls „Projekte in Informationseinrichtungen“, das an der Hochschule der Medien unter der Leitung von Frau Prof. Susanne Speck im Wintersemester 2014/15 stattfindet. Organisiert wurde die Ausstellung von den  Studierenden Oliver Dietrich, Christina Gärtner und Rahel Ghebreselasie (Bibliotheks- und Informationsmanagement), sowie Karina Lehmann und Natascha Lux (Informationsdesign) in Zusammenarbeit mit Archiv und Zentralbibliothek, aus deren Bestand ein Großteil der Exponate stammt.

Sehen Sie hier Bilder der Vernissage am 16.1.2015. Die Ausstellung ist noch bis zum 13.3.2015 im Lesesaal von Archiv und Bibliothek der Landeskirche in Möhringen zu sehen!

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Die ältesten Kirchen in Stuttgart - Ein Wettstreit um ihre zeitliche Abfolge

Der Vortrag nahm die ältesten Kirchen Stuttgarts in den Fokus und beleuchtete kritisch deren Baugeschichte unter Berücksichtigung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Bauforschung sowie der Denkmalpflege.
Die Chronologie startet nach einer kurzen kirchengeschichtlichen Einführung mit der Stuttgarter Stiftskirche, mit von der Partie sind aber auch die Uffkirche in Bad Cannstatt, die Plieninger Martinskirche, die Wangener Michaelskirche, die Alte Kirche in Hedelfingen, die Obertürkheimer Petruskirche, die Untertürkheimer Germanuskirche sowie die Veitskapelle in Mühlhausen.
Die Frage, welche von diesen Kirchen das Rennen macht, wurde in diesem Vortrag von Dr. Anette Pelizaeus anschaulich dargelegt und beantwortet.

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Schätze aus Studierzimmern württembergischer Pfarrer - Der Nachlass von Dekan Rudolf Pfisterer (1914 – 2005) zum jüdisch-christlichen Gespräch

Für nicht wenige Pfarrer war die Entscheidung, Theologie zu studieren eine lebenslange Verpflichtung, sich neben der täglichen Arbeit in der Gemeinde auch mit grundsätzlichen Fragen von Kirche, Glauben und Gesellschaft zu beschäftigen. Über die Jahre sind dabei Bibliotheken mit eigenem Profil entstanden; sie geben ein Bild von der Arbeitsweise, den Neigungen und den Zielen der „Arbeit im Studierzimmer“. Archiv und Bibliothek der Landeskirche schätzen sich glücklich, dass ihnen immer wieder von einzelnen Familien solche Kostbarkeiten anvertraut werden.

Ein Beispiel ist die „Sammlung Pfisterer" mit ihren vollständig katalogisierten 3500 Büchern und Schriften zum christlich - jüdischen Dialog. Diese thematische Ausrichtung kommt nicht von ungefähr. Die Arbeit Rudolf Pfisterers als Seelsorger 1948 mit jungen deutschen Kriegsgefangenen in Frankreich, die Begegnungen mit französischen Protestanten und Überlebenden des Holocaust wurden zu einem Schlüsselerlebnis für sein Leben und Versöhnung eine Lebensaufgabe.

Das Engagement von Rudolf Pfisterer, seine Arbeit für das christlich-jüdische Gespräch und sein Beitrag zur Aussöhnung mit Frankreich fanden Anerkennung über die Kirche hinaus. Die Faculté Protestante Libre in Paris promovierte ihn 1963 zum D. theol. Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg verlieh ihm 1986 den Ehrentitel des Professors, und die Stadt Stuttgart, die Israelitische Religionsgemeinschaft K.d.ö.R. und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. ehrten ihn 1992 gemeinsam mit der Otto-Hirsch-Medaille. 

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Ist der Heilige Geist eine Taube oder ein Papagei?"

Der vor 350 Jahren geborene Johann Reinhard Hedinger übersetzte zu Beginn des 18. Jahrhunderts die frühe pietistische Theologie Philipp Jakob Speners nach Württemberg und verfasste als Hofprediger wichtige Lehrbücher zu den kirchlichen Handlungsfeldern im Geist des Pietismus: eine Predigt- und Seelsorgenlehre, sowie eine Katechetik und ein Gesangbuch. Seine kommentierte Ausgabe der Luther-Bibel erregte Aufsehen. Hedinger war württembergischer Feld- und Reiseprediger, Professor für Naturrecht in Gießen und schließlich Hofprediger in Stuttgart, wo er barocke pracht und Macht kritisierte. 

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Tag der Offenen Tür am 8. März 2014

Bei frühlingshaftem Wetter durften wir in unserem Gebäude über 200 Besucher empfangen, die von dem Angebot unser Archiv kennenzulernen Gebrauch machten. Insgesamt 9 Führungen durch unser Magazin fanden statt. Dort wurden einige ausgewählte archivische Quellen vorgestellt. Es gab Lesungen aus Kirchenkonventsprotokollen und die Möglichkeit, sich über die Nutzung der familiengeschichtlichen Quellen zu informieren. Auch die Führungen durch die Landeskirchliche Zentralbibliothek fanden reichen Zuspruch. Die Kinder konnten sich beim Basteln von Lesezeichen und beim Anfertigen von Familienstammbäumen aktiv betätigen. Zahlreiche Besucher hatten auch alte Briefe und ähnliche Dokumente mitgebracht, bei deren Entzifferung das Archivpersonal fachkundige Hilfestellung leistete. Unten haben wir einige Impressionen des Tages zusammengestellt.

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Deutschland und Deutsche in Jerusalem: Buchvorstellung von Dr. Jakob Eisler am 6.11.2012

Das vorliegende Buch besteht aus einer Sammlung von Texten deutscher und israelischer Forscher, die sich mit einer Facette der Geschichte Jerusalems befassen: dem Beitrag der deutschen christlichen Institutionen zur Entwicklung, Modernisierung und Erforschung der Heiligen Stadt vom 19. Jahrhundert bis zum Ersten Weltkrieg. Beleuchtet werden die Aktivitäten im Bereich der Erziehung, der sozialen Fürsorge, der medizinischen Versorgung, der Landwirtschaft und des Tourismus sowie der religiös motivierten Besiedlung und der regen Bautätigkeit dieser Gruppen. Zumeist waren es private Initiativen einzelner in Jerusalem wirkender Personen - viele davon stammten aus dem evangelischen Württemberg. Unter der Protektion des deutschen Kaisers entstanden aber auch Bauten wie die Erlöserkirche, die Auguste-Victoria-Stiftung oder die Dormitio. Der Band geht auch auf aktuelle Probleme des Denkmalschutzes ein und beschreibt Auseinandersetzungen, die im Zuge der Stadtentwicklung Jerusalems geführt werden.

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Eine Bibel für Württemberg: Buchvorstellung am 3.7.2012 von Dr. Annette Pelizaeus

Bereits 1564 wurde eine erste kostbare Luther-Bibel für Württemberg gedruckt. Das zweibändige, mit insgesamt 134 kolorierten Holzschnitten versehene Bibelwerk entstand im Auftrag des Herzogs Christoph von Württemberg, der in Frankfurt 200 Exemplare für die evangelischen Kirchen in Württemberg drucken ließ. Ein Exemplar befindet sich im Besitz des Landeskirchlichen Archivs und der Zentralbibliothek Stuttgart. In der Ausstellung werden nun erstmals 22 der farbigen Holzschnitte in großen Reproduktionen gezeigt, die nicht nur von der bewegenden Expressivität der Darstellungen, sondern auch von der enormen Intensität der Farben zur visuellen Übermittlung der Heilsbotschaft Jesu Christi zeugen. Begleitend zu der Ausstellung ist auch ein Buch der Kunsthistorikerin, Inventarisatorin und Archivarin der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Dr. Anette Pelizaeus, mit dem Titel: „Eine Bibel für Württemberg – Bibeln als Glaubenszeugnisse im Zeitalter Herzog Christophs“ erschienen, in dem erstmals alle 134 kolorierte Holzschnitte als große Abbildungen veröffentlicht sind.

Buchvorstellung Ellen Eidt am 11.5.2012: Der evangelische Diakonat

Die Diakonie kennen fast alle - aber wer interessiert sich für den Diakonat? Die Diakoniewissenschaftlerin und Diakonin Ellen Eidt analysiert exemplarisch den württembergischen Diakonat der letzten zwei Jahrhunderte, indem sie ihn im Dreieck zwischen gesellschaftlicher Aufgabenverteilung, beruflichen Professionalisierungstendenzen und der Entwicklung zu einem kirchlich geordneten Amt darstellt. In den aktuellen Kirchenentwicklungs-prozessen der EKD wird diskutiert, welches Gewicht diakonisches Handeln in Gegenwart und Zukunft haben soll und ob bzw. wie der Diakonat als kirchlich geordnetes Amt dafür wichtig ist. Für die Beantwortung dieser Fragen stellen sich vielfältige Herausforderungen, über die natürlich auch in Württemberg an vielen Orten intensiv nachgedacht wird.

 

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26.1.2011 Buchvorstellung Oetinger: Genealogie der reellen Gedancken

Neu erschienen ist einer der grundlegenden Texte zum württembergischen Pietismus:
Friedrich Christoph Oetinger: Genealogie der reellen Gedancken eines Gottes-Gelehrten. Eine Selbstbiographie. Hg. von Dieter Ising (Edition Pietismustexte; Bd. 1). Leipzig: Evang Verlagsanstalt 2010

Wir laden Sie ein:
Präsentation der Oetinger-Selbst-biographie und der neuen Reihe „Edition Pietismustexte“ (EPT)

Mittwoch, 26. Januar 2011 um 16.00 Uhr im Lesesaal von Landeskirchlichem Archiv und Landeskirchlicher Zentralbibliothek, Stuttgart-Möhringen, Balinger Str. 33/1.

Programm:

Begrüßung: Archivdirektor Dr. Norbert Haag/Stuttgart

Vorstellung der neuen Reihe: Dr. Annette Weidhas/Evang. Verlagsanstalt Leipzig

„Edition Pietismustexte“: Prof. Dr. Hans-Jürgen Schrader/ Universität Genf

Interview mit Oetinger: Andreas Lütjen und Dr. Dieter Ising/Landeskirchl. Archiv und Landeskirchl. Zentralbibliothek Stuttgart

 

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7.1.0.2010 Buchvorstellung: Die bessere Gerechtigkeit

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Die bessere Gerechtigkeit

30.10.2009 Aus dem Staube gezogen - zum Schmuckstück gemacht

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Im Kirchenfernsehen finden Sie auch einen Beitrag zu der Veranstaltung "Aus dem Staube gezogen - zum Schmuckstück gemacht".

12.6.2008: Buchvorstellung Johann Albrecht Bengel

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1.12.2008: Tag der offenen Tür

Thema Schöpfung und Evolution

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Mai 2006: Veranstaltung Kirche und Sport. Eingeladen war der Fußballspieler Christian Gentner

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